Profil

Wer steckt hinter dieser Website?
Mit welchen Ausbildungen und Erfahrungen?

Jutta Kiegeland, Jahrgang 1968

Zusammenlebend mit Klaus seit 1989, mit Ring am rechten Finger seit 1995 … und dank psychologischer Aus- und Weiterbildung noch immer verheiratet!

Blonde Frau, die sich ein Blatt Papier mit einem aufgezeichneten Smiley vor dem Gesicht hält.

Dass Sie hier kein Foto sehen, hat mit zwei Angeboten meines anderen Business zu tun. Dafür muss ich „gesichtslos“ bleiben (keine verdeckten Kundenservice-Tests – jedenfalls nicht nach dem üblichen Verständnis).

Mehr als ein Daten-Gerippe

Warum ich für Besucher:innen dieser Website alles Relevante zu meiner Aus- und Weiterbildung und meinem beruflichen und sonstigen Werdegang etwas detaillierter darlege, hat drei gute Gründe:

1. Man mag mich kleinkariert nennen, aber mich persönlich stört es sehr, wenn sich Anbieter:innen psychologischer Leistungen, die eine gewisse Qualifikation erfordern, nur mit minimalsten Informationen bei mir vorstellen.

Des Öfteren kann ich weder das Jahr/die Jahre und die Dauer einer Ausbildung aus den Angaben ersehen, noch erhalte ich einen Hinweis, bei welchem Institut oder welcher Akademie und bei welchen Ausbilder:innen man theoretische und praktische Kenntnisse erworben haben will.

Die Website-Betreiber:innen werfen mir einfach einen blanken Begriff hin, etwa Gesprächstherapie.

Dabei muss man wissen:

Etliche sog. Ausbildungen auf dem freien Psychomarkt dauern lediglich einige Tage und sind damit fern jeder Seriosität! Und bei Fort- oder Weiterbildungen sieht es nicht viel besser aus.

(Worin da teilweise „aus“-„weiter-“ oder „fortgebildet“ wird – Stichwort: unwissenschaftlich –, verursacht bei mir Schnappatmung!)

Vielleicht hat man ja nur einen Tag an einem einführenden Seminar teilgenommen oder ein Buch gelesen und deklariert dies als Fort- oder Weiterbildung – was nicht einmal geflunkert wäre.

Eine beeindruckend lange Auflistung hat deshalb nicht unbedingt viel zu sagen!

2. sind meine Leistungen aufs Engste mit mir und meinen Erlebnissen und Erfahrungen verbunden. Ich biete nichts an und ich schreibe über nichts, zu dem ich nicht in irgendeiner Weise einen persönlichen Bezug habe, was sich als häufiger nachgefragt erwiesen hat und was ich – aus der Perspektive von Ratsuchenden – für interessant und bedeutsam halte.

3. steht bei vielen dieser Ratsuchenden immer eine Frage im Raum, sei sie nun bewusst gedacht oder nicht:

Mit wem habe ich es da zu tun?

Was bringt dieser jemand mit, was ist sein bisheriger beruflicher und eventuell auch sonstiger Hintergrund für seine Angebote?

Was hat ihn oder sie beeinflusst, was macht ihn oder sie als Anbieter:in und vielleicht auch als Mensch aus?

Und:

Könnte man es sich vorstellen, mit diesem Menschen psychologisch zu arbeiten? Gerade, wenn es um sehr persönliche und oft sogar um intime Themen geht?

Meine Empfehlung

Arbeiten Sie dieses Profil nicht Punkt für Punkt und Wort für Wort ab – das ist nicht Sinn und Zweck dieser Ausführlichkeit. Sie sollen sich nicht langweilen.

Lesen Sie stattdessen im zeitsparenden Scan-Modus.

Unsere Wahrnehmung ist wesentlich breiter aufgestellt, als uns dies gemeinhin bewusst ist, und unser Gehirn pickt sich zielsicher das heraus, was es für wert befindet, genauer betrachtet zu werden.

Starten wir durch:

Zwei Semester Pädagogik und Psychologie

1988 bis 1989

Universität Augsburg

War so aber nicht das Richtige für mich. Hätte ich vielleicht doch Chemie studieren sollen? Oder Biologie? Biochemie? Eine Ausbildung machen? Welche?

Zu meiner frustrierenden Ratlosigkeit kam noch ein großes privates Problem samt Depression hinzu, so schwer, dass ich über Monate erst am späten Nachmittag aus dem Bett kriechen konnte.

Ich hatte meinen Zustand als Verzweiflung, Überforderung und Frustration gewertet und nicht als Depression erkannt, war auch nicht auf die Idee gekommen, zum Arzt zu gehen.

Daher Abbruch des Studiums.

Phase der Stabilisierung, Orientierung und „Selbstfindung“

1989 bis 2001

Befristete Jobs mit viel Kundenkontakt in unterschiedlichen Branchen sowie unbefristete Tätigkeiten in einem Inkassounternehmen in München und im Kundenservice bei einem Fachverlag in Augsburg.

Nebenbei Externen-Prüfung zur Bürokauffrau (IHK) an der Abendschule.

Ebenfalls nebenbei (persönlicher Erfahrungshintergrund):

Ehrenamtliche Beratung von Betroffenen und Angehörigen von Mitgliedern spiritueller oder pseudowissenschaftlicher Gemeinschaften, die als (hoch) problematisch klassifiziert werden, u. a. vermittelt durch öffentliche Beratungsstellen in Baden-Württemberg und Bayern sowie durch das Bayerische Landesjugendamt in München (1996 bis 2015).

Zeitgleich zum selben Thema:

Ehrenamtliche Arbeit mit Schüler:innen und Vorträge für Lehrer:innen und Regierungsschuldirektor:innen im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Fortbildungen, u. a. initiiert durch öffentliche Beratungsstellen und die Regierung von Schwaben. Wegen des hohen zeitlichen Aufwands 2009 eingestellt.

Ab 2007 auch kostenfreie telefonische und persönliche (Erst-)Beratung bei seelischer Misshandlung und emotionalem und/oder sexuellem Missbrauch durch Menschen mit ausgeprägt narzisstischer Persönlichkeitsstruktur (eigener familiärer Erfahrungshintergrund).

Arbeitsvermittlung im Berufsbildungszentrum (BBZ) Augsburg

Februar 2002 bis Ende September 2004

Freie Mitarbeit in Teil- und Vollzeit u. a. für das Projekt PERSPEKTIVE JOB in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, um langzeitarbeitsuchende Menschen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen zu bringen (das Projekt war im September 2004 ausgelaufen).

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Unter anderem Aufnahmegespräche, Interviews zum Erstellen von Bewerberprofilen, telefonische Kaltakquise von Praktikums- und Arbeitsplätzen, Profiling, Durchführen von Kommunikations- und Bewerbungstraining für telefonische und persönliche Kontakte, Dokumentation und Administration, Weiterbegleitung beim neuen Arbeitgeber, Vermittlung bei Konflikten zwischen Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber.

Psychologische Aus- und Weiterbildung

Zunächst die Grundlagen, die allein noch nicht für eine umfassendere psychologische Arbeit qualifizieren.

Da gehört wesentlich mehr dazu!

ALH Akademie in Haan/NRW

Abschluss:

Gepr. Psychologische Beraterin

Inzwischen ist die ALH an die Deutsche Gesellschaft für berufliche Bildung GmbH (DGBB) angeschlossen und scheint in mehrfacher Hinsicht nicht mehr die Akademie zu sein, als die ich sie kennen gelernt hatte (das „Siegel“ Focus Top Anbieter Weiterbildung 2025 ist gekauft und beruht nicht auf einem Qualitäts-Check von Unterricht, Unterlagen usw.).

Bei der ALH hatte ich absolviert:

Lehrgang Psychologie und Psychologische Beratung

Januar 2002 bis Juli 2004 als Fernunterricht in Kombination mit Präsenzunterricht

Mein Dozent:

Hans-Wilhelm Becker, Dipl.-Psychologe und approbierter Verhaltenstherapeut, Psychotherapeutische Gemeinschaftspraxis in Lebach/Saarland

Hausaufgaben-Korrekturen mit Note, Abschlussklausur und eine 43-Seiten-Abschlussarbeit (ähnlich der Facharbeit fürs Abitur)

Lehrgangsautoren:

Dr. phil. Wolfgang Rechtien, Dipl.-Psychologe und in Psychologie-Kreisen als Buchautor bekannt / Dipl.-Psychologe Hans-Wilhelm Becker

Lehrgang Psychotherapie

(zeitgleich zur Psychologischen Beratung)

Mein Dozent:

Dr. med. Hanns Rüdiger Röttgers, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, damals auch Amtsarzt (Überprüfung Heilpraktiker:innen für Psychotherapie), Professur an der FH Münster

Hausaufgaben-Korrekturen mit Note und Abschlussklausur

Lehrgangsautor:innen:

Peter Seidler, M. A. / Susanne Kreutzer, Dipl.-Psychologin / Dr. med. Hanns Rüdiger Röttgers

Für beide Lehrgänge samt begleitendes Literaturstudium hatte ich durchschnittlich 36 Stunden/Woche bei etwa 104 Wochen reiner Lernzeit und ohne Präsenzunterricht, Prüfungsvorbereitung und Verfassen der Abschlussarbeit (Psychologische Beratung) aufgewendet. Das sind ca. 3700 Stunden.

Die Doppelbelastung durch Job und Sonstiges war kein Problem gewesen – ich war wie im Rausch und regelrecht süchtig!

Für mich öffneten sich mit diesem Wissen Türen zu neuen Welten, und endlich – endlich! – konnte ich verstehen, was mir bisher in so vieler Hinsicht verschlossen geblieben war.

Derart „angefixt“ wollte ich unbedingt dranbleiben:

Nach den ersten Schritten als Psychologische Beraterin und einer Ausbildung zur Hospizhelferin bei Albatros e. V. im Jahr 2005 ging es weiter am

Institut für integrale Gesprächs- und Focusingtherapie (igf) in Weilheim

Anerkanntes Zertifikat:

Aus- und Weiterbildung in Gesprächs- und Focusingtherapie (igf)

Februar 2006 bis Juli 2007 als blockweise Präsenzschulungen in Theorie und Praxis à 4 volle Tage im Abstand von ca. 2 Monaten (insgesamt 320 Seminarstunden) bei:

Dr. Rainer Eggebrecht, Studium der Psychologie, Soziologie und Philosophie, Autor, gefragter Dozent, Unternehmensberater, begleitender Berater bei Gründung von zwei weiteren igf-Instituten, Paartherapeut und offizieller Focusing-Koordinator für Deutschland, autorisiert von The International Focusing Institute.

Hinzu kamen die Nachbereitung des Blockunterrichts, Unterlagen- und Literaturstudium, Referatsvorbereitung, Teilnehmenden-Austausch (knapp 250 Stunden) plus 20 ausbildungsbegleitende Einzelsupervisionen à 60 Minuten.

Dr. Eggebrecht war ein genialer Ausbilder und Supervisor und hatte eng mit Eugen („Gene“) Gendlin, dem Begründer von Focusing, zusammengearbeitet.

Die Gesprächstherapie nach Carl R. Rogers und die Focusingtherapie nach Eugen T. Gendlin wurden von Dr. Eggebrecht mit Techniken verschiedener Methoden angereichert, die allesamt in der Einzel- wie in der Paararbeit, im Coaching und in der Supervision eingesetzt werden können.

Noch eine Anmerkung zum Institut:

Bestimmte Themen außerhalb der Psychologie (Spiritualität, „alternative“ Denkmodelle etc.) hatte ich zu meiner Aus- und Weiterbildungszeit noch als untergeordnet wahrgenommen.

Diesen Themen hatte ich damals, obwohl ich selbst eine spirituell Suchende war mit einer ganzen Reihe unangenehmer Erfahrungen im Gepäck, keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt.

In den Jahren zwischen meinem Abschluss (2007) und einer Fortbildung (2022) musste ich mehrere Veränderungen feststellen, die ich persönlich nicht gutheiße.

Eine dieser Veränderungen:

Psychologie war noch immer Psychologie, aber sie schien sehr von spirituellen Aspekten usw. durchdrungen. Wissenschaftliches und Un-Wissenschaftliches (im neutralsten Sinne des Wortes) vermischten sich.

Seit 2025 ist Dr. Eggebrecht nur noch für Vorträge unterwegs und bietet auch keine Aus-, Fort- und Weiterbildungen mehr an.

Bitte beachten Sie:

Auch wenn ich eine Ausbildung in Gesprächs- und Focusingtherapie habe, bin ich nicht psychotherapeutisch (= heilkundlich als Heilpraktikerin für Psychotherapie) tätig.

Ich hatte mich nach langen abwägenden und kritischen Überlegungen in verschiedene Richtungen, eingehender Selbstprüfung und intensiven Gesprächen mit meinem Mann als neutralem Pro- und Contra-Sparringspartner dagegen entschieden.

Gesprächs- und focusingtherapeutische Kenntnisse und Fertigkeiten sind allerdings in vielen beruflichen Kontexten von größtem Nutzen. Ich könnte mir ein berufliches und privates Leben ohne diese Ausbildung nicht mehr vorstellen!

Apropos … was ist eigentlich Focusing?

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Zunächst:

Focusing nach Eugen T. Gendlin, Lehrstuhlnachfolger von Carl Rogers, dem Begründer der Gesprächs(psycho)therapie, entspringt wissenschaftlicher psychologischer Forschung, wird aber häufig und querbeet mit verschiedenen spirituellen Vorstellungen, Denkmodellen und Praktiken kombiniert. Von einer solchen Kombination oder einem solchen „Verquirlen“ distanziere ich mich (Bier ist Bier und Schnaps ist Schnaps!).

Wie arbeitet Focusing?

Focusing stellt unser emotionales Befinden mit Blick auf eine Situation oder ein Problem in den Mittelpunkt der psychologischen Arbeit, macht die Wahrnehmung dieses Befindens und sein Erleben präziser und differenzierter, schafft dadurch teils neue, vorher unbekannte Wahrnehmungs- und Erlebenszugänge und kann gerade deshalb nachhaltige Veränderungsprozesse in Gang setzen.

Was zur Zeit, als die Focusing-Methode entwickelt wurde, noch wenig erforschtes Terrain war, wird mehr und mehr durch die Neurowissenschaften bestätigt.

Auch die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) – nicht zu verwechseln mit Emotional Freedom Technique (ebenfalls abgekürzt mit EFT), die als pseudowissenschaftlich eingeordnet wird – zielt darauf ab.

Ein Auszug aus einem Interview mit den Psychotherapeut:innen und Autor:innen Imke Herrmann und Lars Auszra:

„(…) Mit welchen Argumenten lassen sich noch skeptische Therapeut*innen von der EFT überzeugen?

Imke Herrmann:

Nahezu alle Kolleg*innen teilen die Erfahrung, dass Menschen das tun, wonach sie sich fühlen; und nicht unbedingt das, von dem sie wissen, dass es gut für sie wäre und wozu sie eigentlich die Fertigkeiten hätten.

Daher stoßen kognitive und verhaltensbezogene Interventionen sehr oft an ihre Grenzen. Veränderung ergibt sich häufig nur dann, wenn man direkt daran arbeitet, wie Menschen sich fühlen.

Um ihren Patient*innen hier noch besser helfen zu können, kommen die Kolleg*innen zu uns in die Weiterbildungen.

Lars Auszra:

Viele Kolleg*innen, die EFT lernen, sagen so etwas wie:

‚Endlich arbeite ich mit meinen Patient*innen am Kern, an dem, worum es eigentlich geht, und ich fühle mich selber viel lebendiger in der Therapie.‘ (…)“

https://www.hogrefe.com/de/thema/emotionsfokussierte-therapie

Psychologische Beratung, Konfliktberatung und Paartherapie

Ab Januar 2005 Einzelgespräche mit Probeklient:innen und einigen wenigen „richtigen“ Klient:innen (je nach eingeschätztem Schwierigkeitsgrad) und ab 2009 auch bezahlte Begleitung von Paaren. Weiterhin regelmäßige Arbeit mit Probeklient:innen* (Einzelgespräche und Paarbegleitung), um u. a. verschiedene Beratungsformate zu testen.

*Über die Jahre (Anfang 2005 bis Ende 2013) betrug die Zahl der Stunden für kostenfreie Sitzungen und sonstige Nebenbei-Leistungen wie erklärende E-Mails, Schaubilder erstellen, Recherchen und Telefonate etwas über 2000.

2015: Schließen der Praxis wegen dauerhaften Schlafmangels und fehlender Stressresistenz (Horror-Tinnitus Marke „Laubbläser“; vier Fachärzte hatten nicht helfen können)

Zudem konnte ich mich nicht mehr in der Stille aufhalten und brauchte permanente Hintergrundgeräusche (am besten Musik mit tiefen Bässen); gut machbar war noch kostenfreie telefonische Beratung zu allgemeinen Fragen wie Paarbegleitung, Anlaufstellen bei bestimmten Problemen usw.

2015 bis 2022: kostenfreie telefonische und E-Mail-Beratung, -Coaching und -Supervision für Kolleg:innen (und „Kolleg:innen“ – was ich leider erst zu spät bemerkt hatte) sowie Unterstützung für Website, Flyer etc. Die Zahl der Stunden hatte ich nicht notiert; ich würde sie auf 150 bis 200 schätzen.

2017: Vorübergehende leichte Besserung und der Versuch, wiedereinzusteigen, aber letztlich zu wenig psychische Kraft. Zusätzlich Konfrontation mit einer Situation, der ich in diesem Moment nicht gewachsen gewesen war. Daher meine Entscheidung, die Praxis erst einmal aufzugeben.

2022: Fast komplette Beschwerdefreiheit nach jahrelanger „verbissener“ Internetrecherche im In- und Ausland, Experimentieren und Auswerten der Ergebnisse, Weiterforschen, richtiges Kombinieren und Erstellen eines Behandlungsplans: Treffer!!! (Es handelte sich um ein Wirbel-Muskel-Nerven-Problem als Unfallspätfolge.)

2022: Fortbildung in Supervision und Coaching über drei Wochenenden am Institut für integrale Gesprächs- und Focusingtherapie (igf) in Weilheim

Juli 2025: Freischaltung der neuen Website nach der Genesung von zwei weiteren Erkrankungen. Konflikte-und-Chancen muss wieder ganz hinten bei Google anfangen …

Weiterbildungen (vorrangig im Personalwesen)

Da nicht abzusehen war, ob ich wegen dieses ekelhaften Tinnitus jemals wieder wie früher in einem ruhigen Raum würde arbeiten können:

Seit 2018 Weiterbildung in Eigenregie durch Internet und Fachliteratur, und später dank meines stetig wachsenden Interesses und meiner Begeisterung fürs Thema auch in IHK-Lehrgängen.

Für einige Website-Besucher:innen und Klient:innen vielleicht interessant

2025: Aufnahme in das Anwendendenregister der Ruhr-Universität Bochum/Fakultät für Psychologie für eines der führenden psychologischen Verfahren zur Eignungsdiagnostik und Potenzialanalyse.

Dieses Anwendendenregister weist alle Teilnehmenden aus, die vom Testautor geschult sind:

„[…] Mit unserem Register sollen Unsicherheiten ausgeräumt werden. Es dient als Schutz vor unrichtigen Qualifikationsnachweisen und als Nachweismöglichkeit für tatsächlich qualifizierte Anwendende.“

https://www.testentwicklung.de/anwendendenregister/index.html

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Und es ist beileibe nicht nur für den Einsatz in Personalauswahl, Personalentwicklung und Personalplatzierung ein Gewinn – das Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP)!

Auch Privatpersonen profitieren von der Auswertung im Rahmen der Psychologischen oder der Karriereberatung sowie im Coaching – und sogar schon von einer „reinen“ Besprechung der Ergebnisse, ohne dass diese in eine Beratung usw. eingebettet sein muss.

Das Wesentliche in wenigen Worten:

Das BIP ermöglicht die systematische Erfassung berufs- und erfolgsrelevanter überfachlicher Persönlichkeitsmerkmale für die Zielgruppe der Fach- und Führungskräfte.

Und natürlich immer viel Recherche und Literaturstudium zu psychologischen Themen aller Art!

Hier noch mein psychologisches Werkzeugköfferchen

Wenn ich ein Tool einsetze, bespreche ich dies mit meinen Klient:innen direkt in der Situation. Keine ellenlangen Erklärungen, nur eine kurze verständliche Beschreibung, einige Hinweise zu Zweck und Ziel und was wir uns davon erwarten können.

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Neben Focusing nach Gendlin und der personzentrierten / klientenzentrierten Gesprächsführung nach Rogers (siehe auch Gesprächstherapie) arbeite ich je nach Situation aktiv (anwendend) als auch passiv (erläuternd) mit den Erkenntnissen, Modellen und Techniken folgender Methoden/Disziplinen:

  • Transaktionsanalyse, Beispiele: Ich-Zustände; „Spiele“; Antreiber; Bremser; Erlauber; komplementäre, gekreuzte und verdeckte Transaktionen; „Rabattmarken sammeln“
  • Systemische Beratung , Beispiele: Perspektivwechsel; paradoxe Intervention; Reframing; zirkuläres Fragen
  • Kommunikationspsychologie, Beispiele: das Vier-Seiten-Modell einer Nachricht; das Werte- und Entwicklungsquadrat; das „Innere Team“ mit seinen Teilpersönlichkeiten; individuelle Kommunikationsstile identifizieren und im Spannungsfeld einer konflikthaften Situation und/oder Beziehung verorten
  • Klärungshilfe, Beispiele: Doppeln; Dialogisieren; Vertiefen; Vorgehen nach dem 4-Felder-Modell (das 4-Felder-Modell – Selbstklärung, Kommunikationsklärung, Persönlichkeitsklärung, Systemklärung – wird von Christoph Thomann in späteren Werken nicht mehr explizit erwähnt, ich halte es jedoch nach wie vor für äußerst hilfreich)
  • Tiefenpsychologie, wobei ausschließlich sog. bewusstseinsnahe Themen und Beratungsziele im Fokus stehen (Arbeit mit dem Vorbewussten). Beispiele: Wiederholung von Reaktionsmustern bei inneren und äußeren Konflikten erkennen helfen; den dahinterstehenden Sinn, eventuell mit Bezug auf die persönliche Lebensgeschichte, zusammen herausarbeiten und/oder erhellende Erklärungen anbieten; das eigene (meist belastende) emotionale Erleben, das „problematische“ Denken und das scheinbar fehlgeleitete Verhalten unter diesem Blickwinkel neu bewerten lassen
  • Kognitive Beratung, Beispiele: Disputation nicht förderlicher Gedanken und Finden alternativer, unterstützender Gedanken; Prüfen des eigenen Denkens und Sprechens auf Selbstwert und Beziehungen schädigende Formulierungen und Ersetzen durch förderliche Formulierungen; Kategorisieren von Schwierigkeiten in Probleme 1. und 2. Ordnung
  • Techniken aus der Verhaltenstherapie, Beispiele: Anleitung zur Eigenarbeit mit dem ABC(DE)-Modell; gemeinsame Verhaltensanalyse mit dem SORKC-Modell, um beeinträchtigende Verhaltensmuster in ihren einzelnen Faktoren zu erfassen, sie in ihren aufrechterhaltenden Bedingungen zu verstehen und sie schließlich zu verändern; dazu Hausaufgaben, um eingefahrene und als ungünstig erlebte Verhaltensweisen im Alltag und in Beziehungen nach und nach auf eine funktionalere Schiene zu setzen; Rollenspiele mit Aufbau und/oder Erweiterung von Kompetenzen in der Kommunikation und im zwischenmenschlichen Miteinander
  • lösungsorientierte Gesprächsführung, Beispiele: „Solution Talk“; Best-Hope-Frage; Ressourcen und Kraftquellen entdecken, wertschätzen und aktivieren
  • Bindungsbasierte emotionsfokussierte Paartherapie nach Sue Johnson: Ich erkläre, wie unerfüllte Bindungsbedürfnisse zu vielfältigen Schwierigkeiten führen. Weiterhin erläutere ich, wie Teufelskreise entstehen und sich bis zur Eskalation immer weiter befeuern, wobei wir diese gemeinsam identifizieren und sie aushebeln. Zusätzlich sprechen wir über die Themen Unsicherheit und Ängste – und warum der achtsam-offene Umgang mit ihnen so überaus hilfreich und vielfach ein echter Game-Changer ist.

Und, ganz wichtig:

  • Liebevoller Humor – sofern gewünscht und auch nur da, wo‘s passt!

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